Die 16 Motoren des Golfschwunges: 

Teil 6 - Warum eine Verlangsamung des Körpers zu mehr Weite führen kann!

----------------------------------------------------------

Anmerkung: Dies ist eine 16-teilige Serie. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie alle Teile erhalten, registrieren Sie Ihre Email-Adresse bitte unter  www.perfektergolfschwung.de. Zudem erhalten Sie, wenn Sie sich noch heute eintragen, ein kostenloses Golf-Witze Buch mit 73 Seiten.

----------------------------------------------------------

 

Manchmal wird eine kleine Beobachtung in Golfbüchern beschrieben: 

"... es wurde mit Hochgeschwindigkeitsfotografie beobachtet, dass die Pros Ihre Körperdrehung während der Schlagzone verlangsamen."

Und dann macht das Buch mit einem anderen Thema weiter.

Aber warum?

Ich habe nie weiterführende Kommentare zu diesem Punkt gelesen, ausser in Theodore Jorgensen's Buch - The physics of golf.

Nachdem ich diesen Aspekt selbst getestet habe, weiss ich, dass man viel dazu sagen und erklären könnte, was nicht in der Standard-Golflehre enthalten ist.

OK - was ist es? 

Es dreht sich alles um den KNALL!

Mit anderen Worten, es ist das Verständnis davon, wie Sie ihren ganzen Körper als eine Peitsche benutzen und wie Sie Energie/Kraft von Ihren grossen Bein- und Körpermuskeln durch die Arme und Hände nach unten zum Schlägerkopf bringen. 

Wenn der Löwenbändiger im Zirkus seine Peitsche knallt, macht die Peitsche diesen Knall nicht, weil die Spitze auf den Rest der Peitsche zurückfliegt. Die Peitsche knallt deshalb so laut, weil die Spitze der Peitsche gerade DIE SCHALLMAUER DURCHBROCHEN HAT. Ja, die Spitze der Peitsche reist mit MACH1-Geschwindigkeit! - wie Militär-Jets. Und dies wurde alles durch eine Armbewegung ausgelöst. Es ist durch wissenschaftliche Experimente bewiesen. Die Spitze reist mit einer Geschwindigkeit, die schneller ist als der Schall, wenn es knallt. Der Knall ist das Durchbrechen der Schallmauer!

Stellen Sie sich ein Kinderspiel vor. Fünf Kinder stellen sich nebeneinander auf und halten sich die Hände. Die ganze Linie, alle 5 Kinder, fangen an, zusammen loszurennen. 

Zuerst hält das Kind ganz links aussen an. Weil die Kinder sich immer noch fest an den Händen halten, wird das zweite Kind durch die Aktion des Kindes von links aussen dazu gezwungen, ebenfalls zu stoppen und das geht so weiter bis zu den Kindern 3 und 4. Was passiert denn mit dem Kind Nr. 5 ganz rechts aussen? Er oder sie FLIEGT durch die Luft.

Warum?

Weil die akkumulierte Bewegungsenergie (eine Energieform) von Kind 1 zu Kind 2 über die Kinder 3 und 4 zum Kind Nr. 5 übertragen wurde. Und diese Wucht ist so gross, dass das Kind buchstäblich durch die Luft geschleudert wird.

Das gleiche geschieht bei einer Peitsche. Die Hand, die den Griff bewegt, bringt die gesamte Peitsche in eine lange, ziehende Bewegung. Die Peitsche ist immer noch ziemlich gerade und die Hand zieht einfach daran. Dann plötzlich ändert die Hand die Richtung und erzeugt eine WELLE in der Peitsche. Diese WELLE von ENERGIE läuft die Peitsche herunter und überträgt mehr und mehr Wucht (Bewegungsenergie) bis an die Spitze der Peitsche. Wenn die ganze Energie die Spitze der Peitsche erreicht hat, bewegt sich die Spitze so schnell, dass sie die SCHALLMAUER DURCHBRICHT!

Was hat dies mit dem Golfschwung zu tun?

Warum sehen die Pros so langsam aus, aber schlagen so weit? Warum zeigt die Hochgeschwindigkeitsfotografie, dass Pros in der Schlagzone IHREN KÖRPER VERLANGSAMEN ?

Die Antwort ist in keinem Buch ausser Jorgensen's zu finden. Was ich genau jetzt ganz klar machen möchte ist, dass nach der anfänglichen Abschwungphase, in der der ganze Körper beschleunigt wird, die Pros dann ihren Körper wie eine Peitsche abrollen und Energie (Schlägerkopfgeschwindigkeit) zum Schlägerkopf transferieren - alles durch einen koordinierten Prozess, bei dem zuerst die Hüften verlangsamt werden, dann die Schultern und die Hände, um den KNALL durch Ihren Körper und dann herunter über die Hände zum Schlägerkopf zu schicken.

Dieses Konzept ist neu und muss trainiert werden. Es wird sich zuerst ungewöhnlich anfühlen. Sie müssen dieses Gefühl für die übertragene Energie von Ihren Hüften und Ihren Schultern aus BIS HINUNTER ZUR HAND und DANN IM SCHLÄGERKOPF SPÜREN. Der KNALL ist der mentale Schlüssel. Fühlen Sie den KNALL und Sie werden auf dem Weg zu mehr Weite sein. Der KNALL ist so gut wie unsichtbar, aber er ist da und kann Ihre Schlägerkopfgeschwindigkeit enorm erhöhen.

Glauben Sie mir nicht! Versuchen Sie es!

 

Bis zum nächsten Report.

 

Beste Grüße

John Matherly
www.perfektergolfschwung.de 

 

P.S.: Sind Sie übernervös beim ersten Abschlag? Fühlen Sie eine unerträgliche Anspannung, wenn Sie vor einem wichtigen Putt stehen? Dann lesen Sie sich einfach mein neues Buch "Mentales Golf" durch und Sie werden erfahren, wie Sie diese und viele andere mentale Probleme beim Golfen in den Griff bekommen!