Die 16 Motoren des Golfschwunges:
Teil 9 - Kraft aus den Hüften
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Wir alle wollen mehr Kraft und mehr Distanz für unser Golfspiel.
Und zum Glück gibt es es einige Optionen, um Kraft zu erzeugen. Wenn die eine Technik Ihnen nicht zusagt oder nicht zu Ihrem Körpertyp passt, dann gibt es immer noch genügend andere, die Sie benutzen können.
Dieser Report handelt von der Benutzung einiger sehr grosser Muskeln in Ihrem Körper, um mehr Distanz zu erzielen. Wovon rede ich also? Richtig, von Ihren Hüften! Die Muskeln, die von den Hüften bis zu Ihren Beinen führen und von den Hüften zu Ihrem Thorax, sind die grössten Muskeln in Ihrem Körper. Es gibt 4 Muskelgruppen um die Hüften herum. Dies sind die Adduktoren (auf der Innenseite), die Abduktoren (an der seitlichen Hüfte), die Flexoren (an der Aussenseite) und die Extensoren (am hinteren Bereich). Insbesondere die Illiosoas-Muskeln, die an der Spitze des Hüftknochens befestigt sind und vom unteren Rückenbereich bis zur Spitze des Oberschenkelknochens (Femur) führen, sind sehr kraftvolle Muskeln.
Nun geht es darum, die Hüften mit Hilfe des "X-Faktors" zu benutzen. Jim McLean stellte dieses Konzept über den Unterschied zwischen den Hüften und den Schultern im Dezember 1992 als den X-Faktor für eine Titelgeschichte einer Bestseller-Ausgabe des Golf Magazines vor und schrieb ein wenig später das Buch "Der X-Faktor".
Wenn Sie sich Ihre Schultern und Ihre Hüften als Zeiger auf einer Uhr vorstellen, können Sie sehen, wie es funktioniert.
Eine volle Schulterdrehung von 90 Grad beim Rückschwung (wenn man vom Kopf des Golfers ausgeht - geht die linke Schulter von der 9 Uhr Stellung zur 12 Uhr Stellung), minus einer Hüftdrehung von, sagen wir mal 30 Grad (was bedeutet, dass die linke Hüfte von der 9 Uhr in die 12 Uhr Stellung geht), der linke Hacken ist vom Boden gelöst und die Hüften haben sich leicht gedreht, würde Ihnen einen "X-Faktor" von 60 geben, was ziemlich gut ist.
Jeder "X-Faktor" höher als 50 ist nicht schlecht für einen über 40 Golfer. Wenn Ihre anderen Grundlagen in Ordnung sind, sollte Ihnen ein "X-Faktor" von 60 erlauben, eine ziemlich gute Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Aufprall auf den Ball zu erreichen.
Eine Schulterdrehung um 80 Grad, die immer noch sehr gut ist für über 40 Golfer, minus einer Hüftdrehung von 20 Grad, welche bedeuten würde, dass beide Füsse noch fest am Boden sind, entwickelt immer noch einen "X-Faktor" von 60. Dies bedeutet, dass der Golfer, der seine Schultern nur um 80 Grad dreht, aber seine Hüften fixiert hat, immer noch die gleiche Energie erzeugt, wie ein Golfer, der seine Schultern um 90 Grad dreht und seine Hüfte um 30 Grad.
Ein großer, langer Rückschwung garantiert noch nicht eine hohe Schlägerkopfgeschwindigkeit beim
Abschwung. Sie können Ihre Schultern um 100 Grad drehen und den Schläger um Ihren Körper wickeln, aber wenn Sie auch noch Ihre Hüften um 60 Grad dabei drehen, haben Sie nur einen "X-Faktor" von 40 erreicht. Dies bedeutet, dass Sie weniger Energie erzeugt haben, als der Spieler mit dem kürzeren 80 Grad Rückschwung, der gleichzeitig seine Hüfte fest am Ausgangsort stehen lässt.
Der andere fatale Fehler bei vielen Amateuren ist, den Schläger mit den Händen aufzunehmen und dabei anzunehmen, dass dies auf den Rückschwung übertragen wird. Es ist sehr wohl möglich, den Schläger so weit hinten zu greifen wie viele Profis, ohne Ihre Schultern überhaupt zu bewegen. Alles, was Sie zu tun haben, ist den Schläger mit den Händen aufzunehmen und Sie können einen "X-Faktor" von "0" erzeugen. Wenn Sie diesen Kontakt bei Ihrem Schwung machen, werden die Resultate nicht sehr gut sein.
Das wichtigste Prinzip, an das Sie sich bei der Drehung im Golf halten sollten, ist, dass es nicht darum geht, wie weit Sie Ihre Schultern beim Rückschwung drehen können, sondern wie groß der "X-Faktor" zwischen Ihren Hüften und Ihren Schultern ist - nur das zählt.
Der EINZIGE Weg, Ihren "X-Faktor" zu verbessern ist, sich zu strecken und die Drehmuskeln um Ihre Hüften herum zu stärken.
Die meisten Golfer realisieren dies auch, aber wissen nicht, was zu tun ist oder wie sie damit beginnen sollen. Hier ist eine kurze Übung, die Sie sogar im Büro oder bei der Arbeit machen können.
1. Sitzen Sie aufrecht in einem Stuhl.
2. Halten Sie eine Hantel oder einfach ein Gewicht mit ausgestreckten Armen gerade vor sich.
3. Während Sie eine aufrechte Position einhalten, halten Sie Ihren Kopf ruhig und nach vorne schauend, kreisen Sie mit Ihren Armen und Schultern zu einer Seite, so weit es geht und ohne dass sich Ihr Kopf bewegt.
4. Ändern Sie die Richtung, in der Sie mit den Armen kreisen, langsam zur anderen Seite und so weit es geht.
5. Wiederholen Sie dies 5 mal auf jeder Seite, zweimal am Tag.
Diese Übung wird Ihnen zeigen, wie begrenzt Ihre "echte" Schulterdrehung ist und indem Sie sie verbessern, können Sie sich innerhalb kürzester Zeit um rund 18 Meter bei Ihren Treibschlägen verbessern. Glauben Sie nicht einfach, was ich hier schreibe. Versuchen Sie es selbst. Habe ich Recht oder nicht?
Bis zum nächsten Report.
Beste Grüße
John Matherly
www.perfektergolfschwung.de
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