Die 16 Motoren des Golfschwunges: 

Teil 5 - Die ungesehene, geheime Kraft des Schwung-Radius

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"Gebt mir einen Hebelarm, der lang genug ist und einen Platz, wo ich mich hinstellen kann und ich könnte die Erde bewegen."

- Archimedes

Wenn Sie den typischen Ratschlag in Bezug auf den Schwung-Radius lesen, wird der Lehrer darüber reden, wie der Golfspieler seine Arme weit ausgestreckt und weit ab vom Körper hält.

Der hier vorliegende Fehler ist der, dass die Lehrer den Schwung-Radius einfach als die Distanz des Schlägerkopfes definieren, der vom Körper weggehalten wird.

ABER, dies ist keinesfalls die ganze Geschichte. Tatsächlich ist es nur ein Anfang.

Diese neue Quelle der Kraft kann normalerweise nicht gesehen werden, weil sie durch die Verbindungen im Körper des Golfers arbeitet. 

 

Prinzip: Der Schwung-Radius wird klar definiert als die Distanz des Schlägerkopfes zu dem ersten nicht-ziehenden Glied am Körper.

Denken Sie an eine Kette mit 5 Gliedern, die im Kreis geschwungen wird. Wenn Sie die Kette am zweiten Glied festhalten, dann gibt es nur 3 Glieder, die herumschwingen und die den Kurvenhebel (Schwung-Radius) bilden.

Die anderen 2 Glieder sind passiv und begleiten den Schwung. Aber wenn Sie die Kette am fünften Glied festhalten und herumschwingen, dann ziehen alle Glieder und der Schwung-Radius wird von 2 auf 5 erweitert - was mehr als eine Verdoppelung des Schwung-Radius ist.

Beim Golfschwung wirkt dieses Prinzip folgendermassen: Wenn sich die Hüfte mit den Schultern dreht und auch beim Rückschwung im Einklang bewegt, zieht die Hüfte nicht und ist deshalb nicht Teil des Schwung-Radius. Dies kann bei vielen Anfängern an der Driving Range beobachtet werden. Wenn aber die Hüfte die Schultern beim Abschwung herumzieht, wird der Schwung-Radius um die Entfernung der Länge von den Schultern zu der Hüfte verlängert.

Und nochmals, wenn die Knie benutzt werden, um die Hüfte zu ziehen und zu drehen, welche dann wiederum die Schultern zieht, dann wird der Schwung-Radius erneut um die Distanz von den Knien zu der Hüfte verlängert.

Wenn man es bis zum Maximum treibt, dann ist der maximal mögliche Schwung-Radius der, der von der linken Ferse den ganzen Weg bis zum Schlägerkopf zurücklegt.

Dies heisst bei manchen Golftechniken, "den Schwung von den Füssen abzurufen". Indem man ein Körperglied dazu bringt, das nächste Glied mitzuziehen, wird der effektive Schwung-Radius signifikant erhöht (bis zu 1,5 Meter länger!) und es wird viel, viel mehr Hebelkraft generiert, die dann auf den Ball angewendet werden kann.

Jetzt, wo Sie das Prinzip kennen, versuchen Sie vom Fuss aus zu schwingen und sehen Sie, welchen Distanzzuwachs Sie haben werden.

 

Bis zum nächsten Report.

 

Beste Grüße

John Matherly
www.perfektergolfschwung.de 

 

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