Denken stinkt – Teil 2

Dies wird eine Diskussion darüber sein, warum denken Ihren Golf nachteilig beeinflusst und was Sie tun können, um Ihr Spiel zu verbessern.

Manche Golfer mit hohen Handicaps sind bewegungstechnisch tatsächlich besser, als es Ihre Schlagzahlen widerspiegeln. Nach dem Lesen dieser Tipps stellen Sie glücklich fest, dass Sie um 8 bis 10 Schläge gefallen sind. Dies ist so, weil Sie in der Lage sind schnell prozessorientiert zu werden und Sie die Ergebnisse sich selbst überlassen. Sie haben einfach aufgehört zu denken oder sich zu sorgen einen schlechten Schlag zu machen.

Indem Sie Ihre Gedanken von negativen Emotionen befreien, gibt es eine positive Veränderung der Chemie des Gehirnes, die Ihrem Körper und Ihrem Geist erlauben optimal zu funktionieren. Infolgedessen können Sie eine sofortige Verbesserung in Ihrem Spiel sehen, ohne Ihre Bewegungen zu verbessern.

Manche Golfer, die einmal ein niedriges Handicap hatten, finden sich von einer inneren Sperre geplagt. Die innere Sperre ist normalerweise auf das Putten bezogen, aber sie kann genauso gut auf andere Teile Ihres Spiels bezogen werden. Ein Golfer erzählte mir, dass er gut gespielt hat solange er 30 Yards von dem Loch entfernt war. Sobald er nah an das Loch kam würden seine Handflächen schwitzen und sein Spiel würde über den Haufen geworfen. Dies ist definitiv ein Fall von ‘Denken stinkt’.

Kürzlich rief ein anderer Golfer an und sagte, dass er Probleme damit hatte, den Ball mit dem Sockel zu treffen. Es kostete ihn ein bis zwei Schläge pro Loch. Er war es gewohnt in die 70er zu schlagen und nun war er in den 100ern. Er wusste, dass sein Problem mental war, weil er selten den Ball auf dem Übungsplatz mit dem Sockel traf. Er war neben sich und wollte Hilfe.

Ich sagte ihm, dass ich ihm helfen könnte, aber dass er keine schnelle Hilfe erwarten sollte, weil er sein Gehirn darauf umschulen muss, nicht über das Ergebnis nachzudenken, was die Ursache für sein Problem ist. Normalerweise dauert es 30 Tage, um das Gehirn umzuprogrammieren, um ein neues Verhalten zu entwickeln.

Da sein Spiel bewegungstechnisch in der Praxis einwandfrei war, war sein Problem definitiv ‚Denken stinkt’. Der Spielplan, den ich auslegte, war die Tatsache zu akzeptieren, dass er nun in die 100er schlägt und sich zu entspannen. Seine Erinnerung, in die 70er zu schlagen, stand ihm im Weg. Er musste akzeptieren, dass er mental ein unbewusst Inkompetenter war und dies als einen Anfangspunkt nutzen.

Dann riet ich ihm, sich der Tatsache bewusst zu werden, dass sein Gehirn beim Üben entspannt war. Ebenso sollte er beachten, worauf er sich konzentrierte, wenn er spielte. Er sagte, dass er darauf fixiert war, sich davor zu fürchten den Ball mit dem Sockel zu treffen oder aufgebracht zu werden, weil er gerade seinen letzten Schlag mit dem Sockel getroffen hatte. Nun war er sich bewusst, dass seine ergebnisorientierte Fixierung sein Problem verursachte.

Als nächstes wies ich ihn an, sich auf einen akzeptablen Fortschritt zu konzentrieren, anstatt zu versuchen, den Ball mit dem Sockel zu treffen, über Nacht zu eliminieren. Wenn er zum Beispiel den Ball 28mal während einer Golfrunde mit dem Sockel getroffen hat, dann soll er daran arbeiten die Anzahl, wie oft er den Ball mit dem Sockel getroffen hat, zu reduzieren. Dies würde ihm die Erlaubnis geben zu versagen und ihm erlauben sich auf den Prozess zu konzentrieren, anstatt auf die Ergebnisse.

Indem er prozessorientiert wird, würde er natürlich entspannter werden und es würde eine entsprechende Veränderung in der Chemie seines Gehirnes stattfinden, welche die Anzahl der Fälle, die er den Ball mit dem Sockel trifft, reduzieren würde. Mit seiner neuen geistigen Haltung wird er glücklich sein, wenn er den Ball während einer Golfrunde nur 20mal mit dem Sockel trifft, anstatt deprimiert zu sein.

Wenn er auf den Prozess fixiert bleibt, dann wird er nach und nach feststellen, dass er während einer Golfrunde den Ball nur gelegentlich mit dem Sockel trifft und wieder dort sein wird, in die 70er zu schlagen. Ich sagte ihm, er soll seinen bewegungstechnischen Fähigkeiten gegenüber realistisch sein, denn sogar Tiger Woods trifft gelegentlich den Ball mit dem Sockel. Der Schlüssel ist, in dem Prozess zu bleiben und die Ergebnisse, entsprechend Ihres bewegungstechnischen Könnens, sich selbst zu überlassen.

Dies ist der schwierige Teil, weil es ein Catch 22 ist. Wenn Sie das Ergebnis wollen, dann können Sie es nicht haben, weil es Sie zum Nachdenken über die Ergebnisse zurückbringen wird. Wenn Sie sich nicht um das Ergebnis kümmern, dann können Sie es haben, weil Ihr Gehirn frei ist, um ohne Angst vor dem Versagen zu arbeiten. In der Zusammenfassung bedeutet dies, wenn Sie nicht denken, dann wird Ihre Leistung nicht stinken.